Verschlüsselungstrojaner

aus aktuellem Anlass und damit ich beim nächsten mal nur noch vorlesen muss, jetzt mal ein Text über Verschlüsselungstrojaner.
Ja, die sind tückisch.

Kurz gefasst: Die Schadsoftware (der Trojaner, korrekterweise müsste es natürlich trojanisches Pferd heißen) greift sich jede Datei an die sie heran kommt, und macht den Inhalt durch Verschlüsselung unbrauchbar.
Man kann sich das am ehesten so vorstellen, als würde man selbst jedes Dokument das bei drei nicht auf den Bäumen ist öffnen, mit wirren Zeichen füllen, speichern und wieder schließen.
Das geschieht auf allen Ordnern auf dem Rechner, auf angehängten USB-Datenträgern sowie im Netzwerk. Alle Dateien die man im Explorer angezeigt bekommen kann (und meist noch ein paar mehr).
Mit beeindruckender Geschwindigkeit ist alles unbrauchbar.
Anschließend bekommt man auf seinem Bildschirm einen Hinweis, dass man gegen Zahlung einer bestimmten Summe eine Software erhält, mittels welcher die Dateien wieder herzustellen sind.

Es sind sehr viele gute Artikel zum Thema zu finden, unter anderem bei www.heise.de 

Diesen will ich gar keinen weiteren hinzufügen. Aber wenn Sie einen einfachen (mein Name ist Programm) Tipp wollen, dann empfehle ich:
Sichern Sie die Dateien so, dass Sie selber ohne Handarbeit nicht dran kommen. Also z.B. ein NAS (eine Festplatte für das Netzwerk, ein unauffälliger kleiner Kasten) mit zusätzlich angehängtem Datenträger (welchen Sie tunlichst nicht im Netzwerk frei geben) für automatisch erstellte Backups. Ihre Daten sind auf dem NAS, das NAS sichert selbst alles auf den daran angehängten externen Datenträger. Idealerweise besitzen Sie gleich zwei externe Platten, welche Sie abwechselnd an das NAS hängen. Eine ist dann immer irgendwo sicher weggeschlossen, zum Beispiel bei einem vertrauenswürdigen Nachbarn. Vielleicht halten sie ja ohnehin mit dem alle drei Tage Smalltalk, dann können Sie bei der Gelegenheit wieder die Festplatten wechseln.
Damit wären dann auch gleich andere potentielle Probleme (Einbruch, Feuer etc) vermieden, für den Preis eines einfachen NAS ab 129 Euro und zweier billiger USB-Festplatten.
Für den Hausgebrauch sollte das weder zu viel noch zu wenig Aufwand sein.